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Studienreise Report Namibia

REISE-REPORT von S. Seemann

Ein Bericht von einer

Informationsreise für Touristische Mitarbeiter

 

Namibia


Namibia im Überblick kennenlernen und die Durchführungsqualität einer Studiosus Studienreise einmal selbst zu erleben, das war das Ziel dieser Inforeise, an der ich im Februar 2016 teilnehmen durfte.

 

Die Bahnanreise 1. Klasse nach Frankfurt ist in allen Studiosusreisen inclusive und war der entspannten Auftakt einer Reise in eines der faszinierendsten Länder der Welt.

 

Der ca. 9 stündige Flug mit Air Namibia ging im wahrsten Sinne des Wortes um wie im Fluge, auch dank des sehr guten Services und Bordunterhaltungsprogramms. Da der Zeitunterschied nach Namibia nur eine Stunde beträgt, kamen wir am frühen Morgen in Windhoek an.

 

Der Flughafen Windhoek ist ein sehr kleiner, überschaubarer Flughafen und wie wir feststellen konnten, ticken die Uhren in Afrika anders. Sowohl bei der Einreisekontrolle sowie am Bankschalter, an dem wir unsere Euros in Rand wechselten war afrikanische Geduld und Gelassenheit gefordert.

 

Nachdem wir unsere Zimmer im 4-Sterne Stadthotel Safari Court bezogen hatten, ging es auch bald los zur Stadtrundfahrt durch Windhoek und die Townships von Katutura. Unserem Reiseleiter Manfred, als Sohn deutscher Einwanderer in Namibia geboren und aufgewachsen, gelang es hervorragend, einen Einblick in die Mentalität der Menschen, das Bildungssystem, die wirtschaftliche Probleme und Chancen des Landes zu vermitteln. Die Stadt Windhoek selbst ist nach einem halben Tag „abgehakt“ und bietet nicht sehr viel Interessantes.

 

Am nächsten Tag ging es zunächst auf asphaltierten Straßen und dann über Schotterpiste – welche über tausende Kilometer das Land durchziehen durch die Nauklofberge in die Namib Wüste. Wir bekamen einen ersten Eindruck von der endlosen Weite des Landes. Nach einer mehrstündigen Fahrt erreichten wir am Nachmittag die Namib – Desert Lodge, direkt an den versteinerten Dünen gelegen. Ein kleiner Pool lädt zur Entspannung ein, wunderschöne Oryxantilopen stehen an der Wasserstelle.

 

Am Abend ging es zu einer Rundfahrt mit dem offenen Geländewagen in die versteinerten Dünen und wir genossen den Sonnenuntergang in Afrika mit seinem unbeschreiblichen Licht bei einem Sundowner.

 

Frühmorgens vor Sonnenaufgang brachen wir am nächsten Tag auf in die zentrale Namib und ins Sossusvlei mit seinen bis zu 300 Meter hohen orangeroten Sanddünen. Das Licht und Schattenspiel der aufgehenden Sonne vor den Dünen ist unglaublich faszinierend. Eine Besteigung einer der riesigen Sanddünen bei fast 30 Grad ist zwar sehr anstrengend aber ein Muss, denn der Ausblick über die Lehmpfanne vom Dünenkamm aus ist fantastisch. Bevor wir die Heimfahrt zu unserer Lodge antraten, machten wir noch einen Abstecher zum Sesriem-Canyon, und wer wollte, konnte mit unserem Reiseleiter in das trockene Flussbett hinabsteigen.

 

Am folgenden Tag stand uns eine sehr lange Busfahrt auf abenteuerlichen Schotterpisten durch die eindrucksvolle Wüstenlandschaft der Namib bevor. Zunächst konnten wir uns in einer kleinen Bäckerei in …. Mit Proviant eindecken – denn es würde Stunden dauern, bis wir an die Küste und zurück in die Zivilisation kämen. Wir überquerten den Wendekreis des Steinbocks – ein beliebter Fotostop auf dieser Strecke und während einer Pause an der Wildtränke Ganab entdeckten wir Spuren von Giraffen. Und tatsächlich – kurze Zeit später sahen wir in der Ferne die ersten frei lebenden Exemplare vor uns. Weiter ging es durch scheinbar endlose aber faszinierende Mondlandschaften zu einem Besuch der Welwitschia – Ebene, wo seit mehr als 2000 Jahren die urzeitliche Welwitschia Pflanze wächst.

 

Am späten Nachmittag erreichten wir die freundliche Küstenstadt Swakopmund, mit ihren zahlreichen hübschen Geschäften und Restaurants. Sie ist Heimat vieler deutschsprachiger Auswanderer und auf einem Spaziergang schnell zu erkunden. Die Übernachtung fand im traditionsreichen Hansahotel statt.

 

In der Walfischbucht wartete am folgenden Tag ein weiteres Highlight auf uns. Auf einem Katamaran, begleitet von Robben und Pelikanen entdeckten wir Delphine und besuchten die großen Robbenkolonien auf der anderen Seite der Bucht. An Bord gab es dazu leckere Snacks, Austern und Sekt und eine hervorragend deutsch sprechende Begleitung brachte uns auf humorvolle Art die Besonderheiten der Küsten- und Meeresbewohner Namibias nahe.

 

Der Nachmittag bot einen Einblick in die Township Mondesa, die mit einem einheimischen Führer besucht wurde. Hier stand die Begegnung mit Angehörigen verschiedener ethnischer Gruppen im Vordergrund mit Gesprächen über den Alltag, Probleme, Arbeitslosigkeit etc. Die authentische Begegnung mit Einheimischen ist ein wichtiger Aspekt jeder Studiosus Reise.

 

Am nächsten Tag ging es in einer langen langen Busfahrt von der Atlantikküste an der Skelettküste entlang den Norden ins Damaraland. Bevor wir unser Ziel für die Nacht, die Damara Mopane Lodge erreichten, besichtigten wir das UNESCO-Kulturerbe Twyfelfontein. An diesem besonderen Ort findet man faszinierende steinzeitliche Felsritzungen. Über 2500 Bilder sind auf über 200 Felsplatten beschrieben worden - Giraffen, Löwen und „tanzende Kudus“.

 

Der letzte Tag in Namibia führte uns in die Nähe von Kalkfeld zurück in die Zivilisation – auf die Mount Etjo Safari Lodge. Am späten Nachmittag starteten wir zur Pirschfahrt um die Tierwelt des Okonjati Wildreservats zu erleben. Es war ein einzigartiges Erlebnis, erhabene Giraffen, scheue Antilopen und Zebras, Elefanten, Warzenschweine, Nilpferde, Breit- und Spitzmaulnashörner in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Nach dem Barbecue am Abend bestand die Möglichkeit, an der Löwenfütterung teilzunehmen. Von sicherem Posten aus konnten wir hautnah erleben, wie diese imposanten Tiere ihre "Beute" verspeisten.

 

Frühmorgens bestand noch einmal Gelegenheit zu einer weiteren Pirschfahrt und letzten Fotostopps bevor es nach Windhoek und zum Rückflug über Nacht mit Air Namibia ging. 

 

Diese kontrastreiche Rundreise in ein atemberaubendes Land mit seinen eindrucksvollen Landschaften, einer einzigartigen Tierwelt, Begegnungen mit freundlichen Menschen und einer Fülle von Informationen über Land und Leute hinterlässt bei jedem Reisenden Spuren ...

 

Für Fragen stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

 

Ihre M. Seemann

 

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