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Reisebericht Nepal 

 

von M.Kahlert    

 

5 Tage in Nepal

 

Wir fliegen abends ab Frankfurt mit Oman Air nach Maskat und genießen an Bord wirklich einen exzellenten Service und sehr freundliche Mitarbeiter! Den 6 stündigen Flug kann  man sich gut mit dem vielfältigen Unterhaltungsprogramm verkürzen und teilweise ist sogar eine Verbindung ins Internet während des Fluges möglich! Nach ca. 2 Std. Aufenthalt geht es dann weiter nach Kathmandu in die Hauptstadt Nepals! Hier im Kathmadu Tal, auf ca. 1300m Höhe, werden wir die nächsten 5 Tage verbringen!
Nach kurzer Fahrt gelangen wir bereits in unser Hotel, das Dwarika`s, welches in jeder Hinsicht besonders ist! Mitten in der Stadt und im Trubel liegt diese Oase der Ruhe! Das ganze Hotel besteht aus Antiquitäten, jeder Stein wurde von Hand geformt, jede Schnitzerei ist ein Original! Das ganze Hotel wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet, viele Pflanzen und kleine Wasserbecken stahlen eine Ruhe und Gemütlichkeit aus und laden zum Verweilen ein! Auch die Küche ist wunderbar, so daß wir nach einem guten Abendessen alle müde aber glücklich ins Bett fallen!
Am nächsten Morgen starten wir nach einem ausgiebigen Frühstück im Innenhof  in die Innenstadt von Kathmandu. Schon nach ein paar Metern wird der Unterschied zu unserer westlichen Welt deutlich sichtbar! Es herrscht reger Verkehr auf den teilweise sehr löchrigen Straßen, Hupen ist an der Tagesordnung und gehört anscheinend zum guten Ton! Zwischen Autos, Bussen und LKW`S fahren außerdem viele Mopeds und Fahrräder! Dazwischen findet man dann noch die eine oder andere Kuh, die gemütlich die Straße überquert! Es ist einfach verrückt!
Genauso geht es dann auch weiter auf unserem Gang durch die Einkaufsstraßen, links und rechts sind die vielen kleinen Geschäfte wie Perlen aneinander gereiht, dazwischen herrscht aber fast so viel Verkehr wie auf der Hauptstraße, wir springen immer wieder zur Seite weil irgendwer immer von vorne oder hinten hupenderweise vorbeikommt! Einen richtigen Fußweg gibt es nicht und man muss auf jeden Schritt achtgeben! Zwischen den ganzen Menschen und dem ganzen Gewusel findet man immer und überall kleine oder größere Tempel oder kleine Schreine wo die Einheimischen im vorbei gehen Ihren Götter huldigen! Die Religionen sind allgegenwärtig und an vielen Stellen werden kleine Opfergaben bereitgelegt. Nach einer kleinen Stärkung in Form eines frischen süßen Lassis (typisches Joghurtgetränk) besichtigen wir den Durbar Square, hier findet man noch das alte Kathmandu mit seinen Pagoden, Palästen und Tempeln. Besonders faszinierend und erschreckend zu gleich fand ich hier den Brauch der Kumari, den wir hier direkt und hautnah erleben konnten. In einem der Paläste lebte die jetzige Kumari , eine von den Hindus verehrte lebende Gottheit in Form eines kleinen Mädchens, welches von ihrem 4 bis ca. 12 Lebensjahr getrennt von ihrer Familie nur im Palast großgezogen wird! Sie ist für niemanden zu sehen, auch nicht für die eigene Familie und wird nur zu hochrangigen  Festen dem Volk präsentiert ! Für uns ein unvorstellbarer Brauch, welches die dort lebenden Familien allerdings als große Ehre empfinden! Die Auswahl der Kumai erfolgt nach strengen Regeln und Gebräuchen, die schon mehrere hundert Jahre bestehen!
Nach einem kleinen aber guten Mittagessen besuchen wir am Nachmittag das buddhistischen Heiligtum von Swayambhunath! Nach dem wir fleißig 365 Stufen in Begleitung einiger Affen erklommen haben, werden wir mit einem wunderbaren Ausblick über Kathmandu belohnt! Die Augen des Buddhas blicken vom Stupa aus in alle Himmelsrichtungen und wir umrunden zusammen mit vielen Gläubigen einmal im Uhrzeigersinn das Heiligtum und drehen dabei natürlich auch an den Gebetsmühlen die unsere Wünsche so in die ganze Welt verbreiten! Zumindest ein schöner Gedanke!
Im Anschluß besuchten wir noch Budhanilkantha wo wir den seit fast 1500 Jahren ruhenden Vishnu (einer der größten Hindugötter) auf der Weltenschlange besichtigen konnten! Dort können wir viele Einheimische bei ihren Pujas (Gebetsritualen) beobachten! Es finden kleinere oder größere Pujas statt zu denen die Familien teilweise ihren eigenen Brabanen (eine Art Prister) mitbringen oder sie nutzen einen der ansässigen Brabanen die normalerweise in jedem gößeren Tempel oder Heiligstätte zu finden sind! Sehr schön ist, dass auch wir Christen überall herzlich willkommen sind und keine Religion ausgeschlossen wird! Nur bei einigen wenigen Tempeln ist der Eintritt nur Hindus vorbehalten. Am Abend schlemmen wir traditionell im Newari Haus Bhojan Griha, inklusive Tanzvorführung!
Am nächsten Tag besichtigen wir Bhaktapur! Beim Wandeln durch die vielen Gassen hat man das Gefühl, das hier die Zeit stehen geblieben ist! Auf dem Durbar Square kann man viele wunderschöne Tempel und Paläste bewundern. Hier besichtigen wir unter anderem eine Papierfabrik, in der das Papier noch traditionell von Hand gefertigt wird. Hier lohnt sich auf jeden Fall ein Bummel durch die vielen Geschäfte um ein paar schöne Souvenirs einzukaufen! Die Auswahl ist wirklich groß und das Handeln ist ein muss! Den Abend lassen wir gemütlich im Hotel ausklingen!
Am Vormittag steigen wir zum Opferplatz des Dakshin-Kali-Tempes hinab. Vor dem Opferplatz bilden sich bereits lange Schlangen von Gläubigen, die mit Ziegen oder Hühnern geduldig warten, um der sechsarmigen Göttin zu huldigen! Für unsere Gemüter ist das ganze vielleicht etwas befremdlich, es fließt viel Blut, dazwischen werden immer wieder Opfergaben in Form von Früchten, Blüten und Geld dargebracht! Die geschlachteten Tiere werden dann an einer separaten Stelle gesäubert um anschließend von den Familien zum Essen mit nach Hause genommen zu werden! Zwischen drin werden viele Kerzen, kleine Feuer und Räucherstäbchen entzündet und die verschiedensten Gerüche strömen auf einen ein. Alles in allem ein etwas gewöhnungsbedürftiger Anblick, aber für die Hindus ein ganz typisch Brauch!
Danach fahren wir nach Patan und nach einem sehr guten Essen im Restaurant des Patan Museums , besichtigen wir noch selbiges. Hier findet man eine wunderbare Auswahl an Bronzestatuen und allerlei Reliquien aller hier zu findenden Religionen!  Danach wandern wir durch kleine Gassen bis zum Goldenen Tempel, welcher wirklich sehr imposant ist! Ganz in Nähe lassen wir uns dann noch vom Klang der handgefertigten Klangschalen verzaubern und der ein oder andere hat gleich noch ein weiteres Reiseandenken im Gepäck! Nach den vielen Einrücken des Tages, machen wir uns nun auf den Rückweg ins Hotel.
Heute ist leider schon der letzte Tag unserer Reise! Die Zeit verging wirklich wie im Fluge und man hat Mühe alle Eindrücke zu verarbeiten! Leider ist auch die Armut des Landes allgegenwärtig und kann bei aller Schönheit nicht verschwiegen werden! Ein großes Problem ist der überall zu findende Müll! Die Menschen sind uns allerdings überall sehr freundlich entgegen getreten!
An diesem letzten Tag besichtigen wir Pashupatinath, das wichtigste Hindu-Heiligtum Nepals! Hier kommen Gläubige aus dem gesamten Indischen Subkontinent zusammen um zu beten und dem Shiva-Lingam im inneren des Tempelbezirks ihre Opfer darzubringen. Hier ist der Eintritt leider nur Hindus erlaubt! Auf dem Gelände befindet sich auch eines der wenigen Altenheim in Nepal, hier leben alte Menschen, die keine Angehörigen mehr haben, die sich um sie kümmern!
Hier in Pashpatinath finden auch die in Nepal typischen Beerdigungen statt, bei denen der Leichnam öffentlich verbrannt wird! Auch Touristen können dieser Zeremonie aus der Ferne beiwohnen, man sollte hierfür allerdings starke Nerven haben! 
Diesen letzten Abend beenden wir, bei einem traditionellen Abendessen im Restaurant unseres Hotels, welches für sein gutes Essen in der ganzen Stadt bekannt ist!


Am nächsten Tag erreichen wir dann am Abend wieder den Flughafen in Frankfurt, im Gepäck viele neue Eindrücke und natürlich mit reichlich Souvenirs !

 

 

 

 

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